Ist RC-Rennsport tatsächlich ein Sport? Oder anders ausgedrück, soll ich mich selbst oder mein Kind für so etwas anmelden?

Ja, natürlich ist auch RC-Rennsport wirklich und wahrhaftig ein Sport. Ein Konzentrationssport. Ein Denksport. Ein Wissenssport. Konzentration, Ausdauer und Lernbereitschaft bestimmen diesen Sport genauso wie den Spaß der dahinter steckt. Egal ob groß oder klein, man ist nicht vom ersten Tag ein deutscher Meister. Man muss lernen, wie ein solches Fahrzeug funktioniert. Vom theoretischen Fahrzeugverständnis, bis hin zur angewandten Änderung des Setups. Die kleinste Veränderung bewirkt in diesem Sport den Unterschied zwischen schnell und langsam, ja sogar zwischen fahrbar und unfahrbar. Der Aufwand, der betrieben wird um die kleinen Fahrzeuge schnell zu bekommen, ist mit jeder Rennsportveranstaltung im großen Maßstab vergleichbar.

Zudem muss der Fahrer lernen, wie man diese Fahrzeuge steuert. Das Gefühl in den Fingern, die Konzentration auf das eigene Fahrzeug, die Umsicht für alles was um das Fahrzeug herum passiert. Das alles ist ein langer und anstrengender Lernprozess, der sich Jahre hinziehen kann, bevor man wirklich gut darin wird. Und das erschöpft genauso wie jede andere Arbeit, die den Kopf erfordert. Ja, RC-Rennsport ist wirklich ein Sport. Hier lernen Kind und Erwachsener gleichermaßen. Im Gegensatz zu Schule oder Arbeit, tut man es hier jedoch freiwillig, weil es so viel Spaß macht.

Die RC-Car-Gruppe des DjK Andernach bietet daher natürlich Förderungen an. Einmal monatlich wird von den erfahrenen Leuten des Vereins ein Workshop abgehalten, bei dem das ein oder andere Thema auf den Tisch kommt. Auch hier darf der Spaß nicht zu kurz kommen, daher wird dabei fleissig gegrillt. Die Jugend wird zusätzlich im Besonderen durch unseren Jugendwart Gerd Dippel betreut. Die Teilnahme an Rennveranstaltungen ist dann immer wieder ein Indiz dafür, wie sehr diese Maßnahmen Früchte tragen. Daher nehmen die Neulinge des Vereins genauso an diesen Rennen teil wie die alten Hasen.